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Bodensee Cup '18
Montag, den 09. Juli 2018 um 22:17 Uhr

Jubiläumsjahr für den Bodensee Cup

120 Taekwondo-Sportler haben beim ersten Internationalen Bodensee Cup 1998 in Friedrichshafen gekämpft. Damals waren es noch Kämpfer aus befreundeten Vereinen und viele Sportler aus dem Umkreis. „Wir haben alle mobilisiert. Es waren viele Jahre harte Arbeit, bis wir uns einen Namen gemacht haben“, sagt der Cheftrainer des Vereins Taekwondo Ailingen, Giuseppe Pistillo. Bis heute richtet er den Bodensee Cup selbst aus. Am Wochenende kamen rund 400 Kämpfer zum Jubiläums-Turnier nach Friedrichshafen.

Etwa vier Jahre hat es gedauert, schätzt Pistillo, bis der Bodensee Cup in der Taekwondo-Szene akzeptiert war. „In den ersten Jahren haben wir um jede einzelne Anmeldung gekämpft, damit das Turnier groß und bekannt wird.“ Er selbst hatte damals die Idee zum Bodensee Cup, um dem eigenen Sportler-Nachwuchs den Einstieg in den Leistungssport zu erleichtern.

Weil es damals wie heute wenige Turniere in der direkten Umgebung gibt, fahren auch die jüngsten Sportler früh morgens oft mehrere Stunden zum Wettkampfort. „Wer noch nicht weiß, wie so ein Turnier abläuft, der ist schon von der Fahrt abgeschreckt. Unsere Sportler stehen allein auf der Matte. Vor allem die Kinder tun sich in einer vertrauten Umgebung leichter“, sagt Pistillo.

Beim Bodensee Cup soll der Taekwondo-Nachwuchs hautnah miterleben, was ihn bei einem Wettkampf erwartet. Doch mit der Zeit haben ihn auch andere Vereine zu schätzen gelernt. Dabei seien eine gute Organisation und Kampfrichter auf hohem Niveau wichtig, sagt der Cheftrainer. Bis heute organisiert Pistillo das Turnier gemeinsam mit Vereinsmitgliedern, die teilweise bereits bei der Gründung 1998 dabei waren.

Seit Jahren strömen Kämpfer aus zahlreichen Ländern zum Bodensee Cup. In Spitzenzeiten mehr als 550 Sportler. Am Wochenende sind Kämpfer aus sieben Nationen an den Bodensee gereist, um sich dort auf technischem Grand-Prix-Niveau zu messen. Denn erstmals kämpfen die Sportler nicht nur mit Kicksensoren, sondern auch mit dem neusten Kamerasystem. „Die Vereine waren begeistert. Viele Sportler haben das System zum ersten Mal gesehen und konnten es bei uns testen“, sagt Pistillo.

Um mit dem Verein und insbesondere mit Pistillo als Treiber des Bodensee Cups das Jubiläum zu feiern, besuchten zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt des Taekwondo Friedrichshafen und gratulierten. Unter ihnen waren: Roland Zaggl, ehemaliger österreichischer Bundestrainer, Nurettin Yilmaz, Disziplin Bundestrainer der Deutschen Taekwondo Union (DTU), Abdullah Ünlübay, Bundeskampfrichterreferent der DTU, Rudi Krupka, Landeskampfrichterreferent Baden-Württemberg, Creti Cataldo, ehemaliger Landestrainer in Baden-Württemberg und Georg Schellinger, Ortsvorsteher der Gemeinde Ailingen.

Sechs Ailinger stehen auf dem Siegertreppchen

Die Sportler des Taekwondo Ailingen haben beim Bodensee Cup dreimal Gold und dreimal Silber erkämpft. Damit lief für Cheftrainer Giuseppe Pistillo nicht nur das Turnier selbst hervorragend, auch mit der Leistung seiner eigenen Schützlinge zeigte er sich zufrieden.

Mit einem spektakulären Punktestand von 47:7 schickte Jessica Dick ihre Finalgegnerin von der Matte. Ebenfalls mit knapp 20 Punkten Führung gewann Florian Jeckl die Goldmedaille. Leo Gummert holte das letzte Gold für Ailingen.

Gökcem Gültekin, Aurora Crimi und Ahmad Jobran schafften es zwar ins Finale, mussten den letzten Sieg aber trotz Heimvorteil abgeben. In der Teamwertung schafft es der Taekwondo Ailingen damit trotz kleiner Kämpferzahl auf Platz elf von 49 Vereinen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Juli 2018 um 22:21 Uhr
 
Vorbericht Bodensee Cup '18
Dienstag, den 03. Juli 2018 um 22:16 Uhr

Hightech auf der Kampfmatte

Taekwondo-Sportler kämpfen beim Bodensee Cup mit Kameratechnik und Kick-Sensoren

Sensoren an den Füßen der Kämpfer registrieren jeden Schlag. Kameras zeichnen jeden Schritt auf. Jeden Fehltritt können die Kampfrichter aus drei Perspektiven analysieren. Beim Internationalen Bodensee Cup in Friedrichshafen kämpfen die Taekwondo-Sportler erstmals nach Höchststandard und zu Grand Prix-Bedingungen. Der Verein Taekwondo Ailingen richtet das Turnier am Samstag, 7. Juli, zum 20. Mal aus. „Zum Jubiläum erwarten die Kämpfer die besten Bedingungen“, verspricht Cheftrainer Giuseppe Pistillo.

Die Sensoren an Füßen, Kampfweste und Helm tragen die Sportler beim Bodensee Cup und bei anderen größeren Turnieren bereits seit einigen Jahren. Bei jedem Schlag registriert das Computer-System die Stärke und das Ziel des Kicks. Je nach Gewichtsklasse, Geschlecht und Alter gibt es dann Punkte für den Schlag. Seit diesem Frühling gibt es zwei Punkte für einen Kick zum Körper und vier Punkte für einen Kopftreffer. Für gedrehte Kicks gibt es jeweils zwei Zusatzpunkte.

Die knapp 400 angemeldeten Sportler erwartet beim Bodensee Cup zusätzlich das neuste Kamera-System. Pro Kampffläche zeichnen dann drei Kameras die Kämpfe auf. Auf vier Monitoren rund um die Matte können die Sportler die Punkteanzeige sehen. Kommt es zu einem Videobeweis können Sportler, Coaches und Zuschauer an den Monitoren mitverfolgen, wie

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Juli 2018 um 22:21 Uhr
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Luxemburg - Juni '18
Sonntag, den 24. Juni 2018 um 12:11 Uhr

Jessica Dick holt Bronze in Luxemburg

Ailinger Taekwondo-Kämpferin schlägt Französin 30:1

Jessica Dick hat bei den Luxembourg Open Bronze erkämpft. Die Kämpferin des Vereins Taekwondo Ailingen startete mit einem phänomenalen 30:1 Sieg in das internationale Turnier auf höchstem Niveau. Doch im Halbfinale gegen die spätere Turniersiegerin bekam die Ailingerin nichts geschenkt.

Das Turnier Luxembourg Open gilt in der Welt des Taekwondo als G1-Turnier und ist damit relevant für die Weltrangliste. Dementsprechend hochkarätig waren viele der etwa 900 Kämpfer, die angetreten sind. Doch das machte Dick in ihrem ersten Kampf nicht vorsichtig. Mit 30:1 schlug die Ailingerin ihre französische Gegnerin und warf sie damit aus dem Turnier.

All das, obwohl Dick in einer höheren Gewichtsklasse, bei den Junioren bis 46 Kilogramm, startete und bei den Luxembourg Open erstmals neue Wettkampfregeln zum Tragen kamen. Durch die neuen Regeln gibt es deutlich mehr Punkte für gedrehte Schläge. Das soll die Kämpfe spannender machen und mehr Publikum anlocken.

Die Theorie bewahrheitete sich in Dicks Halbfinalkampf. Gegen die spätere Turniersiegerin lieferte sich die Ailingerin ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Stets hatte die Italienerin die Nase vorn. „Jessica hat sich die ersten zwei Runden nicht richtig getraut. Erst in der letzten hat sie dann alles gegeben“, sagt Cheftrainer Giuseppe Pistillo.

Doch in der letzten Runde war es dann zu spät. Die Zeit lief ab und auf der Punktetafel stand es 13:14. Enttäuscht über die knappe Niederlage musste Dick von der Matte gehen. „Insgesamt kann sie aber froh sein, dass sie in der neuen Gewichtsklasse gleich Bronze geholt hat“, sagt der mitgereiste Coach Alexander Dick. Dieser Erfolg soll den Weg und den Kopf freimachen für weitere Siege in dieser Klasse.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. Juni 2018 um 12:12 Uhr
 
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